Wetter

Aktuelles rund ums Wettergeschehen

(12.04.2019) Das Achterbahnwetter geht weiter

Der April macht in dern nächsten Tagen seinem Namen wieder alle Ehre – erst winterlich kalt, dann wieder frühlingshaft mild, mit berechtigten Chancen, in der Karwoche die 20° Marke zu knacken. Wetterbestimmend in den kommenden Tagen ist ein kräftiges Skandinavienhoch, an dessen Ostseite am kommenden Wochenende polare Kaltluft nach Deutschland strömt. Eingebettet in diese Luftmasse ist am Samstag und Sonntag ein kleines Höhentief, das sich vor allen Dingen über unseren Köpfen im Südwesten durch leichte Niederschläge in fester Form bemerkbar macht. Am Morgen des Palmsonntags könnte es eine weiße Überraschung geben.

Ab Montag geht es dann mit den Temperaturen aufwärts – der Kaltluft wird der Weg abgeschnitten und die Strömung dreht eher auf Südost. In der Karwoche könnte dann die 20° Grad – Marke geknackt werden. Die Aussichten für Ostern sind nicht schlecht – leicht wechselhaftes Wetter ( hier und da einen Spritzer Regen ) und angenehm mild.

Update ( 15.04. ): Die Ostertage werden wahrscheinlich trocken und mit viel Sonnenschein garniert – mindestens 11-12 Stunden – verlaufen. Die Temperaturen kratzen an der 20°-Marke, wobei im weiteren Verlauf ein erneuter Kälterückfall wie an dem letzten Wochenende weit und breit nicht in Sicht ist. Bleibt nur zu hoffen, dass die Wettermodelle Recht behalten…..


(12.03.2019 ) Modellgeflüster – Ein Frühlingshoch naht
Mit Sturm und Regen hat zuletzt ein Tief das nächste gejagt. Auch in dieser Woche ändert sich daran nicht viel. Dennoch gibt es Hoffnung auf ein stabileres Frühlingshoch. Nach derzeitigem Stand steigt der Luftdruck nächste Woche in allen Höhenschichten deutlich an. Dies deutet auf ein beständigeres Hoch hin, was uns zumindest einige Tage erhalten bleibt. Besonders deutlich wird dies beim Blick auf den Luftdruck am Boden und in rund 5,5 Kilometer Höhe. Auch die Temperaturen machen bei einer solchen Entwicklung einen mächtigen Satz nach oben.

Update: Im Verlauf der nächsten Woche übernimmt ein Ableger des Azorenhochs die Wetterregie und leitet einen eher trockenen Witterungsabschnitt ein. Sollte sich das Hoch genau über Mitteleuropa festsetzen, erwartet uns viel Sonnenschein. Dazu sind meist Spitzenwerte zwischen 15 und 20 Grad drin. Sicher ist, die Natur wird einen ordentlichen Sprung in Richtung Frühling machen.

(24.02.2019 ) Modellgeflüster – Es bleibt in der nächsten Woche trocken ( und mild ), danach zeigt der Atlantik sein wahres Gesicht
Für Sonnenliebhaber sieht es bis zum Karnevalswochende gut aus – es bleibt trocken und für die Jahreszeit viel zu mild mit Höchstwerten bis 17 Grad. Pünktlich zum Höhepunkt der Fastnacht ändert sich das schlagartig – die Sonne nimmt eine Auszeit und die Karnevalsjecken müssen sich auf Regen und Wind einstellen. Ein mächtiges atlantisches Tief schickt mehrere Störungen Richtung Mitteleuropa, garniert mit Regen und Wind sowie etwas kälteren Luftmassen. Ein erneuter Wintereinbruch ist in den verschiedenen Wettermodellen aber nicht zu erkennen.


(03.02.2019 ) Modellgeflüster – Es wird deutlich wärmer, Wettermodelle sind sich für die nächsten 10 Tage einig
Nach dem kurzzeitigen Besuch des Winters mit teilweise starken und ergiebigen Schneefällen wird es zusehends wärmer, das ist jedenfalls aus den Vorhersagen der verschiedenen Wettermodelle ablesbar. Ein mächtiges Tief auf dem Atlantik schaufelt milde Luft nach Mitteleuropa, die die hier noch lagernde kalte Luftmasse nach Osten abdrängt. Eingelagerte Störungen bringen ab dem 09.02. zusätzlich Feuchtigkeit mit, so dass eine unwinterliche Witterungsphase eingeläutet wird. Ein neuer Wintereinbruch ist auch bei den Langzeitmodellen nicht erkennbar. Wir wissen aber aus vorhergehenden Jahren, dass der Winter auch im März noch sein kaltes Gesicht zeigen kann..


(19.01.2019 ) Modellgeflüster – Es wird spürbar kälter, wahrscheinlich Dauerfrost bis mindestens Monatsende

Es tut sich etwas beim Wetter; das feucht-kalte „Gesiffe“ geht zu Ende. Ein mächtiges Hochdruckgebiet verlagert sich nach Skandinavien und sorgt an seiner Ostflanke für den Zustrom arktischer Kaltluft. Fast alle Modelle sind sich einig, dass diese Wetterlage eine Zeitlang Bestand hat. Am Dienstag bzw. Mittwoch zieht eine Störung vom Nordmeer über Ostfrankreich ins Mittelmeer und sorgt zumindest bei uns für Schneefälle. Die möglichen Mengen schwanken noch bei den Wettermodellen; der berechnete Mittelwert liegt bei 9 mm, was bei Pulverschnee etwa 13 – 15 cm bedeuten könnte. Im NowCast-Bereich können hier sicherlich genauere Angaben gemacht werden. Es bleibt auf alle Fälle dauerfrostig kalt. Nachts muss man eventuell mit zweistelligen Minusgraden rechnen, tagsüber steigt die Temperatur nicht über den Gefrierpunkt an. Es heißt also: warm anziehen!!

Ein Wettermodell sieht am Ende des Monats eine leichte Milderung; alle anderen bleiben beharrlich unter dem Gefrierpunkt. Das norwegische Modell mag es besonders kalt. Schauen wir mal, wie es wirklich wird!


(11.01.2019 ) Schneechaos in Süddeutschland und Österreich

Seit Tagen schneit es am Alpennordrand ununterbrochen; mittlerweile liegen bereits auf 750 m Seehöhe – wie in Ruhpolding oder Berchtesgaden – ca. 150 cm Schnee. Ursache ist feuchte, aber nur mäßig kalte Nordseeluft, die jede Menge Feuchtigkeit von Nord nach Süd mit sich führt und an den Alpen regelrecht ausgepresst wird und so zu langanhaltenden Dauerschneefällen führt. Dieser Schnee ist unterhalb von 1000 m aufgrund der höheren Temperaturen sehr pappig. In den übrigen Landesteilen müssen wir uns mit nasskaltem Wetter und nur kurzen Schneephasen begnügen – aufgrund der häufig positiven Temperaturen. Einige Bilder der vergangenen Woche, die von www. wetteronline.de entnommen worden sind.

Die Dächer werden vom Schnee befreit; durch das hohe Gewicht des teilweise nassen Schnees, der mit ca. 300 kg auf einen qm „drückt“, besteht eine erhöhte Gefahr für das Dach.

Es ist erstaunlich, was ein kleines Holzhäusschen so alles aushalten kann.

Selbst die Polizei ist eingeschneit und sucht den Weg nach außen.

An den Straßenrändern türmen sich meterhohe Schneewände.


(14.11.) Der Winter streckt seine Fühler auf den Hochwald aus – Das warme Novemberwetter neigt sich dem Ende zu.

Alle vorliegenden Wettermodelle sagen innerhalb der nächsten 14 Tage einen deutlichen Temperaturrückgang für unsere Gegend voraus. Der große Regen bleibt aus; stattdessen herrscht weiterhin ein kräftiges Hoch, das sich allerdings nach Skandinavien verlagert. Und dies hat Folgen für uns: auf seiner Ostseite strömt dann kalte Luft aus dem Nordosten direkt auf dem Landwege zu uns. Ein eingelagerter Kaltlufttropfen könnte dann auch für die ersten ( noch leichten ) Schneefälle sorgen. Gegen Ende des Vorhersagezeitraums ( Ende November )  ist dann – so der Stand heute ( 14.11. ) – mit stärkeren Niederschlägen zu rechnen, die abhängig von der Höhenlage als Schnee oder Regen niedergehen. Die Vorhersagegenauigkeit liegt bei den auf den modellgestützten Wettervorhersagen über diesen längeren Zeitraum aber bei unter 50%. Es bleibt also abzuwarten, wie das Wertter sich tatsächlich entwickeln wird. Sicher ist aber, dass wir uns von der Novemberwärme verabschieden müssen…


(30.10.) In den nächten 10 Tagen wird allgemein eine ruhige Wetterlage erwartet, Sonne und Nebel und ein paar Wolken ohne größere Niederschläge werden das Wettergeschehen dominieren.  Hier nun die aktuelle Wettervorhersage des deutschen Wetterdienstes für die nächsten 10 Tage:

Vorhersage für Deutschland bis Freitag, 09.11.2018.

Am Montag ist es teils stark bewölkt, zeitweise lockert es auch auf und die Sonne scheint. Die Luft erwärmt sich auf Höchstwerte zwischen 11 bis 17 Grad, an den Nordrändern der Mittelgebirge sowie am Alpenrand örtlich bis 20 Grad. Bei zögernder Nebel- und
Hochnebelauflösung kaum 10 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus südöstlichen Richtungen. Auf exponierten Gipfeln vom Erzgebirge, den Alpen und vom Bayerischen Wald starke bis stürmische Böen. In Nacht zum Dienstag vielerorts hochnebelartig bedeckt oder Nebel, gebietsweise aber auch gering bewölkt oder klar. Trocken.
Temperaturminima zwischen 9 und 3 Grad.
Am Dienstag zunächst häufig neblig oder trüb, vor allem nach Osten hin sowie im Lee der Mittelgebirge oftmals heiter. In einigen Regionen auch ganztägig Nebel oder Hochnebel. Dort kaum 10, sonst je nach Auflösung von Nebel oder Hochnebel 12 bis 18 Grad. Meist
schwacher Wind aus Süd bis Südost, in den Alpen starke bis stürmische Böen.
In der Nacht zum Mittwoch teils hochnebelartig bedeckt, teils klar. Erneut häufig Bildung von Nebel oder Verdichtung noch vorhandener Nebel- oder Hochnebelfelder. Tiefstwerte 10 bis 3 Grad.
Am Mittwoch in der Osthälfte teils aufgelockert, nach Westen zu teils auch stark bewölkt. Am Tage werden Höchstwerte zwischen 12 und 17 Grad erreicht. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost. In der Nacht zu Donnerstag zieht starke Bewölkung auf. Niederschlag
fällt kaum. Nachttemperaturen liegen zwischen 8 und 4 Grad.
Am Donnerstag und Freitag Durchzug starker Wolkenfelder, evtl. fallen auch ein paar Tropfen. Die Tagesmaxima liegen zwischen 10 und 14 Grad und die nächtlichen Tiefstwerte zwischen 7 und 3 Grad. Der Wind frischt zeitweise stark böig auf und weht aus südlichen Richtungen.

Trendprognose für Deutschland, von Samstag, 10.11.2018 bis Montag, 12.11.2018.

Milde Herbstlage.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach

(25.10.) Enorme Wassermassen in den Südalpen und am Alpenhauptkamm
Das kostbare Nass, das uns hier in unseren Breiten fehlt, geht bis Dienstagmorgen in den Südalpen bzw. auch am Alpenhauptkamm nieder. Es ist mit Niederschlagsmengen von bis zu 500 Litern zu rechnen, wobei in den höchsten Lagen dies als Schnee herunterkommt. ( s. Grafik – entnommen von: wetteronline ). Zum Beispiel im nördlichen Piemont sind auch über 500 Liter nicht ausgeschlossen. In den höchsten Lagen der Alpen wären dies bei einer allerdings schwankenden Schneefallgrenze im Extremfall mehrere Meter Neuschnee. Ursache ist ein kräftiges Genua-Tief, das sich seit gestern über dem noch warmen Mittelmeer gebildet hat, und die feuchte Luft im Rucksack gegen die Alpen führt, die wie ein nasses Handtuch dadurch ausgequetscht wird.

Neue historische Tiefststände am Rhein Stand vom Montag 22.10.2018 5 Uhr:

Worms 0,04 m (alt 0,02 m am 21.10.)
Koblenz 0,20 m (alter Rekord von 0.27 m aus 2003)
Andernach 0,26 m (alt 0,36)
Oberwinter 0,09 m (alt 0,27)
Bonn 0,82 m (alt 0,90)
Köln 0,70 m (alt 0,81)
Emmerich 0,11 m (alt 0,28)

Wichtig: Der Pegelstand sagt nichts über die Wassertiefe aus. Die gebaggerten Fahrrinnen sind tiefer. In Emmerich liegt die aktuelle Fahrrinnentiefe noch bei 2,20 Meter.

Auch an den anderen Flüssen wie Oder, Elbe und Donau und an vielen Stauseen herrscht Niedrigwasser.
Und die Pegel sinken weiter

Im Laufe der Woche werden die Wasserstände zwischen Bonn und Emmerich überall Rekordtiefstwerte erreicht haben, kündigte der Hydrologe Jan Böhme an: „Die Pegel des Rheins in Nordrhein-Westfalen sind oder werden in der laufenden Woche unter die bisher niedrigsten gemessenen Pegelstände fallen.“

(Quelle: www.wetter.de)