Wetter

Aktuelles rund ums Wettergeschehen


(03.02.2019 ) Modellgeflüster – Es wird deutlich wärmer, Wettermodelle sind sich für die nächsten 10 Tage einig
Nach dem kurzzeitigen Besuch des Winters mit teilweise starken und ergiebigen Schneefällen wird es zusehends wärmer, das ist jedenfalls aus den Vorhersagen der verschiedenen Wettermodelle ablesbar. Ein mächtiges Tief auf dem Atlantik schaufelt milde Luft nach Mitteleuropa, die die hier noch lagernde kalte Luftmasse nach Osten abdrängt. Eingelagerte Störungen bringen ab dem 09.02. zusätzlich Feuchtigkeit mit, so dass eine unwinterliche Witterungsphase eingeläutet wird. Ein neuer Wintereinbruch ist auch bei den Langzeitmodellen nicht erkennbar. Wir wissen aber aus vorhergehenden Jahren, dass der Winter auch im März noch sein kaltes Gesicht zeigen kann..


(19.01.2019 ) Modellgeflüster – Es wird spürbar kälter, wahrscheinlich Dauerfrost bis mindestens Monatsende

Es tut sich etwas beim Wetter; das feucht-kalte „Gesiffe“ geht zu Ende. Ein mächtiges Hochdruckgebiet verlagert sich nach Skandinavien und sorgt an seiner Ostflanke für den Zustrom arktischer Kaltluft. Fast alle Modelle sind sich einig, dass diese Wetterlage eine Zeitlang Bestand hat. Am Dienstag bzw. Mittwoch zieht eine Störung vom Nordmeer über Ostfrankreich ins Mittelmeer und sorgt zumindest bei uns für Schneefälle. Die möglichen Mengen schwanken noch bei den Wettermodellen; der berechnete Mittelwert liegt bei 9 mm, was bei Pulverschnee etwa 13 – 15 cm bedeuten könnte. Im NowCast-Bereich können hier sicherlich genauere Angaben gemacht werden. Es bleibt auf alle Fälle dauerfrostig kalt. Nachts muss man eventuell mit zweistelligen Minusgraden rechnen, tagsüber steigt die Temperatur nicht über den Gefrierpunkt an. Es heißt also: warm anziehen!!

Ein Wettermodell sieht am Ende des Monats eine leichte Milderung; alle anderen bleiben beharrlich unter dem Gefrierpunkt. Das norwegische Modell mag es besonders kalt. Schauen wir mal, wie es wirklich wird!


(11.01.2019 ) Schneechaos in Süddeutschland und Österreich

Seit Tagen schneit es am Alpennordrand ununterbrochen; mittlerweile liegen bereits auf 750 m Seehöhe – wie in Ruhpolding oder Berchtesgaden – ca. 150 cm Schnee. Ursache ist feuchte, aber nur mäßig kalte Nordseeluft, die jede Menge Feuchtigkeit von Nord nach Süd mit sich führt und an den Alpen regelrecht ausgepresst wird und so zu langanhaltenden Dauerschneefällen führt. Dieser Schnee ist unterhalb von 1000 m aufgrund der höheren Temperaturen sehr pappig. In den übrigen Landesteilen müssen wir uns mit nasskaltem Wetter und nur kurzen Schneephasen begnügen – aufgrund der häufig positiven Temperaturen. Einige Bilder der vergangenen Woche, die von www. wetteronline.de entnommen worden sind.

Die Dächer werden vom Schnee befreit; durch das hohe Gewicht des teilweise nassen Schnees, der mit ca. 300 kg auf einen qm „drückt“, besteht eine erhöhte Gefahr für das Dach.

Es ist erstaunlich, was ein kleines Holzhäusschen so alles aushalten kann.

Selbst die Polizei ist eingeschneit und sucht den Weg nach außen.

An den Straßenrändern türmen sich meterhohe Schneewände.


(14.11.) Der Winter streckt seine Fühler auf den Hochwald aus – Das warme Novemberwetter neigt sich dem Ende zu.

Alle vorliegenden Wettermodelle sagen innerhalb der nächsten 14 Tage einen deutlichen Temperaturrückgang für unsere Gegend voraus. Der große Regen bleibt aus; stattdessen herrscht weiterhin ein kräftiges Hoch, das sich allerdings nach Skandinavien verlagert. Und dies hat Folgen für uns: auf seiner Ostseite strömt dann kalte Luft aus dem Nordosten direkt auf dem Landwege zu uns. Ein eingelagerter Kaltlufttropfen könnte dann auch für die ersten ( noch leichten ) Schneefälle sorgen. Gegen Ende des Vorhersagezeitraums ( Ende November )  ist dann – so der Stand heute ( 14.11. ) – mit stärkeren Niederschlägen zu rechnen, die abhängig von der Höhenlage als Schnee oder Regen niedergehen. Die Vorhersagegenauigkeit liegt bei den auf den modellgestützten Wettervorhersagen über diesen längeren Zeitraum aber bei unter 50%. Es bleibt also abzuwarten, wie das Wertter sich tatsächlich entwickeln wird. Sicher ist aber, dass wir uns von der Novemberwärme verabschieden müssen…


(30.10.) In den nächten 10 Tagen wird allgemein eine ruhige Wetterlage erwartet, Sonne und Nebel und ein paar Wolken ohne größere Niederschläge werden das Wettergeschehen dominieren.  Hier nun die aktuelle Wettervorhersage des deutschen Wetterdienstes für die nächsten 10 Tage:

Vorhersage für Deutschland bis Freitag, 09.11.2018.

Am Montag ist es teils stark bewölkt, zeitweise lockert es auch auf und die Sonne scheint. Die Luft erwärmt sich auf Höchstwerte zwischen 11 bis 17 Grad, an den Nordrändern der Mittelgebirge sowie am Alpenrand örtlich bis 20 Grad. Bei zögernder Nebel- und
Hochnebelauflösung kaum 10 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus südöstlichen Richtungen. Auf exponierten Gipfeln vom Erzgebirge, den Alpen und vom Bayerischen Wald starke bis stürmische Böen. In Nacht zum Dienstag vielerorts hochnebelartig bedeckt oder Nebel, gebietsweise aber auch gering bewölkt oder klar. Trocken.
Temperaturminima zwischen 9 und 3 Grad.
Am Dienstag zunächst häufig neblig oder trüb, vor allem nach Osten hin sowie im Lee der Mittelgebirge oftmals heiter. In einigen Regionen auch ganztägig Nebel oder Hochnebel. Dort kaum 10, sonst je nach Auflösung von Nebel oder Hochnebel 12 bis 18 Grad. Meist
schwacher Wind aus Süd bis Südost, in den Alpen starke bis stürmische Böen.
In der Nacht zum Mittwoch teils hochnebelartig bedeckt, teils klar. Erneut häufig Bildung von Nebel oder Verdichtung noch vorhandener Nebel- oder Hochnebelfelder. Tiefstwerte 10 bis 3 Grad.
Am Mittwoch in der Osthälfte teils aufgelockert, nach Westen zu teils auch stark bewölkt. Am Tage werden Höchstwerte zwischen 12 und 17 Grad erreicht. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost. In der Nacht zu Donnerstag zieht starke Bewölkung auf. Niederschlag
fällt kaum. Nachttemperaturen liegen zwischen 8 und 4 Grad.
Am Donnerstag und Freitag Durchzug starker Wolkenfelder, evtl. fallen auch ein paar Tropfen. Die Tagesmaxima liegen zwischen 10 und 14 Grad und die nächtlichen Tiefstwerte zwischen 7 und 3 Grad. Der Wind frischt zeitweise stark böig auf und weht aus südlichen Richtungen.

Trendprognose für Deutschland, von Samstag, 10.11.2018 bis Montag, 12.11.2018.

Milde Herbstlage.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach

(25.10.) Enorme Wassermassen in den Südalpen und am Alpenhauptkamm
Das kostbare Nass, das uns hier in unseren Breiten fehlt, geht bis Dienstagmorgen in den Südalpen bzw. auch am Alpenhauptkamm nieder. Es ist mit Niederschlagsmengen von bis zu 500 Litern zu rechnen, wobei in den höchsten Lagen dies als Schnee herunterkommt. ( s. Grafik – entnommen von: wetteronline ). Zum Beispiel im nördlichen Piemont sind auch über 500 Liter nicht ausgeschlossen. In den höchsten Lagen der Alpen wären dies bei einer allerdings schwankenden Schneefallgrenze im Extremfall mehrere Meter Neuschnee. Ursache ist ein kräftiges Genua-Tief, das sich seit gestern über dem noch warmen Mittelmeer gebildet hat, und die feuchte Luft im Rucksack gegen die Alpen führt, die wie ein nasses Handtuch dadurch ausgequetscht wird.

Neue historische Tiefststände am Rhein Stand vom Montag 22.10.2018 5 Uhr:

Worms 0,04 m (alt 0,02 m am 21.10.)
Koblenz 0,20 m (alter Rekord von 0.27 m aus 2003)
Andernach 0,26 m (alt 0,36)
Oberwinter 0,09 m (alt 0,27)
Bonn 0,82 m (alt 0,90)
Köln 0,70 m (alt 0,81)
Emmerich 0,11 m (alt 0,28)

Wichtig: Der Pegelstand sagt nichts über die Wassertiefe aus. Die gebaggerten Fahrrinnen sind tiefer. In Emmerich liegt die aktuelle Fahrrinnentiefe noch bei 2,20 Meter.

Auch an den anderen Flüssen wie Oder, Elbe und Donau und an vielen Stauseen herrscht Niedrigwasser.
Und die Pegel sinken weiter

Im Laufe der Woche werden die Wasserstände zwischen Bonn und Emmerich überall Rekordtiefstwerte erreicht haben, kündigte der Hydrologe Jan Böhme an: „Die Pegel des Rheins in Nordrhein-Westfalen sind oder werden in der laufenden Woche unter die bisher niedrigsten gemessenen Pegelstände fallen.“

(Quelle: www.wetter.de)