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Großer Preisskat im Beurener Bürgerhaus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Willi Seimetz   
Montag, den 16. Januar 2012 um 22:14 Uhr

Hauptpreis geht diesmal nach Büchenbeuren

Seit langem führt der Skatclub Herz Dame Schönberg Mitte Januar seinen großen Preisskat im Beurener Bürgerhaus durch. So war es auch am vergangenen Sonntag, dem 15. Januar wieder, und wieder fand das Turnier großes Interesse bei den Skatfreunden aus Nah und Fern. 132 Teilnehmer kamen diesesmal aus ganz Rheinland-Pfalz, den angrenzenden Bundesländern, sechs aus Belgien und vier aus Luxemburg. In drei Serien zu je 48 Spielen kämpften sie um die 43 Geldpreise im Gesamtwert von 3000 €. Bei der dritten Serie wurden die Spieler nach Punkten gesetzt, was dem Turnier einen besonderen sportlichen Charakter verlieh.
Den Hauptgewinn von 500 € errang schließlich Otmar Schmidt aus Büchenbeuren. Als Zweiter bekam Manfred Michels aus Udler 340 €, und der Dritte, Werner Würstlein aus Saarbrücken, konnte sich noch über 180 € freuen. Ortsbürgermeister Manfred Köhl gratulierte den Gewinnern zu ihrem Erfolg und sprach dem Veranstalter seine Anerkennung für das gelungene und hervorragend organisierte Turnier aus.

Ortsbürgermeister Köhl (l.) und Werner Schneider vom Skatclub Schönberg (r.) mit den
Siegern des Skatturniers

 
Dorflinde muss entfernt werden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Manfred Köhl   
Sonntag, den 15. Januar 2012 um 22:33 Uhr

Dorflinde muss entfernt werden

Bereits im vergangenen Jahr war dem aufmerksamen Beobachter aufgefallen, dass die Linde am Spielplatz keine saftig-grünen sondern hellgrüne bis ins gelbliche gehende Blätter hatte. Am Stamm sind die Holz zerstörenden Pilze Schwefelporling und der Austernseitling stark ausgebildet (auf dem Bild deutlich erkennbar). Die Rinde fällt bereits fast schon von selbst vom Stamm, und er ist durchgängig einen Spalt bereit gerissen.

Die Linde ist nicht nur erkrankt, sondern wird durch den Pilzbefall in kurzer Zeit zerstört (eine rettende Behandlung ist nicht möglich). Aus Verkehrssicherungsgründen muss sie in Kürze entfernt werden.

 

Der Gemeinderat wird demnächst über das Pflanzen eines neuen Baumes beraten.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Januar 2012 um 22:50 Uhr
 
Beurener Gemeinderat vergibt Auftrag für Windpark PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Willi Seimetz   
Sonntag, den 15. Januar 2012 um 22:27 Uhr

12. Januar 2012: Ein wichtiger Meilenstein

Einstimmig hat der Beurener Gemeinderat am Donnerstag, dem 12. 1. 12, beschlossen, die gemeindeeigene Fläche westlich der Autobahn an die Stadtwerke Trier für die Errichtung von sieben Windrädern zu verpachten und Dr. Uwe Seher aus Korlingen mit der Projektentwicklung zu beauftragen. In einer internen Besprechung eine Woche zuvor hatte der Rat sich intensiv mit den fünf vorliegenden Angeboten verschiedener Firmen befasst. Dabei konnte er sich auf den Rat eines hochkarätigen Teams stützen: Prof. Dr. Bernd Hamm, Energieagentur Trier, Prof. Dr. Karl Keilen, Wirtschaftsministerium Mainz, Dr. Stefan Meiborg, Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz, Friedbert Knop, Sachbearbeiter für regenerative Energien im VG-Bauamt, und Rudi Schöller, der ein ergänztes und verbessertes Angebot der Stadtwerke Trier überbrachte, das für jedes Windrad eine Mindestpacht von rund einer Million € im Laufe von 20 Jahren garantiert.
Jetzt hoffen Ortsbürgermeister Manfred Köhl und der Rat, dass die notwendigen Untersuchungen schnell durchgeführt und der Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde zügig geändert werden, damit die Baugenehmigung im 2. Quartal 2013 erteilt werden kann, wie es der jetzige Zeitplan vorsieht.

Projektentwickler Dr. Uwe Seher, Ortsbürgermeister Manfred Köhl und Sachbearbeiter
Friedbert Knop (v. l.) nach der Gemeinderatssitzung

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Januar 2012 um 22:33 Uhr
 
Beurener Ortsmitte hat wieder eine Gaststätte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Willi Seimetz   
Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 23:28 Uhr

Kebap-Pizza-Haus in der ehemaligen „Dorfschänke” eröffnet

Ortsbürgermeister Köhl (l.) heißt Selim Kaplan, seine Frau Münevven und Töchterchen
Nazgül in Beuren willkommen.

Nachdem die frühere „Dorfschänke” geschlossen worden war und für die Ratsstube kein Pächter gefunden werden konnte, gab es in Beuren keine Gaststätte mehr außer der Fischerhütte im Freizeitzentrum. Der Ortskern war „gastronomisch verwaist”. Ende November hat Selim Kaplan das Haus in der Hauptstraße zu neuem Leben erweckt. Der gebürtige Kurde verfügt über einige Berufserfahrung. Er war drei Jahre in einer Osburger Pizzeria tätig und übernahm dann für zweieinhalb Jahre einen Gastronomiebetrieb in Merzig. Als das Haus verkauft wurde und der neue Besitzer es selbst nutzen wollte, freute sich Kaplan über die Möglichkeit, in Beuren tätig zu werden. Sein Angebot reicht über Kebap- und Nudelgerichte weit hinaus. So bietet er verschiedene Pizzen, Salate und Fleischgerichte an. Das Lokal ist an Werktagen ab 11.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 12.00 Uhr geöffnet.

Ortsbürgermeister Manfred Köhl zeigt sich zufrieden, dass es im Ortskern wieder eine Gaststätte gibt, und wünscht dem neuen Wirt viele zufriedene Gäste.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 23:39 Uhr
 
Grußwort zum Jahreswechsel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Manfred Köhl   
Samstag, den 31. Dezember 2011 um 12:00 Uhr
Sehr verehrte Mitbürgerinnen,

sehr geehrte Mitbürger,

 

die Zeit ist wieder einmal gekommen, Rückschau auf das zu Ende gehende Jahr zu halten und einen Ausblick auf das kommende zu wagen. Sehen Sie mir bitte nach, dass ich zurückblickend die erfreulicheren Begebenheiten erwähne und die weniger erfreulichen der Vergangenheit überlasse.

In gemeinsamer Verantwortung und im Sinne unserer Kleinsten war die Ortsgemeinde mit mir, als Vorsitzendem des Kindergartenzweckverbandes, Motor der energeti-schen Sanierung des Kindergartens und seiner Erweiterung für die unter Dreijährigen. Besonders möchte ich daran erinnern, dass meine Ortsbürgermeisterkollegen der angeschlossenen Gemeinden (Bescheid, Geisfeld, Hinzert-Pölert, Naurath und Rascheid) sich engagiert hinter diese fast eine Million Euro teure Investition gestellt haben. Aus eigener Anschauung (meine Enkelin Eva besucht seit wenige Monaten die Einrichtung) kann ich mit Fug und Recht sagen:" Die Investition hat sich gelohnt. Unsere Kinder und Enkel sind dort hervorragend untergebracht und von einem qualifizierten Personal betreut."

Die freiwillige Landzusammenlegung, vor über zehn Jahren begonnen, hat vielen Grundstückseigentümern geholfen und viele Unstimmigkeiten in den Eigentumsver-hältnissen klären können, die durch Vererbung auf spätere Generationen entstanden waren. Nicht zu vergessen der Wirtschaftwegeausbau, der nicht nur unseren Landwirten eine bessere Erschließung sichert, sondern der gesamten Bevölkerung große Vorteile der Nutzung gebracht hat. Leider konnten die gemeindlichen Acker- und Wiesenflächen durch eingegangene Einsprüche gegen die Bodenreform nicht neu verpachtet werden, wodurch der Gemeinde eine erhebliche jährliche Pacht entgeht. Auch der Abschluss des Projektes verzögert sich dadurch.

Trotz finanzieller Engpässe sind wir, Gemeinderat und ich, guten Mutes und bemüht, unser Dorf weiter zu entwickeln. Das geht zwar nur in kleinen Schritten, aber es geht.
Wir waren zuversichtlich, dass der Bereich um unser Bürgerhaus bereits im abgelaufenen Jahr umgestaltet und die geplante energetische Sanierung begonnen werden kann. Enthalten war der Abriss des Nachbarhauses an der Hauptstraße und der Ausbau von Parkplätzen. Diese Maßnahme ist seitens der Aufsichtsbehörde auf das kommende Jahr verschoben worden.

Einen ganz besonderen Ereignis im Rahmen der Daseinsfür- und -vorsorge ist uns mit der Neuverpachtung der ehemaligen "Ratsstube" im Bürgerhaus gelungen. Ich mache kein Hehl aus der Tatsache, dass wir in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit den Pächtern hatten. Trotz längerer Bemühungen einen Pächter zu finden stand sie in den letzten Monaten leer. Der glückliche Zufall wollte es, dass dem "Frischemarkt Welter" gekündigt worden war und die Gemeinde die Räumlichkeiten zum Betrieb eines Lebensmittelladens anbieten konnte. Seit Dezember beherbergt das Bürgerhaus zur Freude vieler Bürgerinnen und Bürger den "Frischemarkt".

Das Dauerthema "Windräder für Beuren/ Hw." hat Gott sei Dank neuen Auftrieb bekommen. Die politische Betrachtungsweise zum Ausbau erneuerbarer Energieträger, insbesondere neuer Standorte für Windräder, hat in letzter Zeit Fahrt aufgenommen. Die Hintergründe sind bekannt und nachvollziehbar. Im Namen der Ortsgemeinde habe ich auf Grundlage eines einstimmigen Gemeinderatsbeschlusses vom 25. 04. 2002 den damals gestellten Antrag auf Änderung des Raumordnungs- und Flächennutzungsplanes aktualisieren. Wie es aussieht, können wir endlich auf entsprechende Genehmigungen hoffen. Damit wären wir die finanziellen Problem gegen die wir seit Jahren aussichtslos kämpfen, los.

Seit einigen Jahren schieben wir den Endausbau der Straßen im Baugebiet "Hinter der Schule" vor uns her. Im Haushaltsplan 2012 ist die Maßnahme fest eingeplant. Und nach heutigem Stand der Dinge kann die Maßnahme im kommenden Jahr abgeschlossen werden.

Der unermüdliche Einsatz ehrenamtlich tätiger Mitbürgerinnen und Mitbürger wird meines Erachtens nicht genügend gewürdigt. Ihre Arbeit wird immer wieder durch andere politische (Groß-)Ereignisse überlagert und tritt in den Hintergrund. Dabei haben es Vereine und Gruppen heut zu tage schon schwer genug. Es nützt wenig, wenn sich Bürgermeister und Gemeinderäte darin einig sind, Vereine und die ehrenamtliche Tätigkeit generell zu unterstützen. Vielmehr muss die gesamte Bevölkerung dahinterstehen und auch schätzen, was ihr jährlich durch das freiwillige Engagement vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger kostenlos geboten wird. Allerdings, wenn sich der Trend fortsetzt, sich in den eigenen vier Wänden einzuigeln (bei 30 Fernsehprogrammen und Computer), dann wird zukünftig ein gedeihliches Miteinander im Dorf dem Zufall überlassen bleiben. Ehrenamtliche Arbeit ist deshalb, weiß Gott, kein Selbstzweck und keine Freizeitgestaltung im Eigeninteresse. Sie ist ein Angebot an alle in unserem Dorf. Zum Schluss darf ich allen, die sich in irgendeiner Weise für die Allgemeinheit eingebracht haben, herzlich danken und sie ermutigen, sich weiterhin für unser Dorf einzusetzen – wenn es auch hin und wieder schwer fällt.

Ich wünsche allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein friedvolles Weihnachtsfest, ein erfolgreiches Neues Jahr bei bester Gesundheit, und Zuversicht und Hoffnung für die Zukunft.

Ihr

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 31. Dezember 2011 um 17:37 Uhr
 
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