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Erste Trierer Energiegenossenschaft startet durch |
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Geschrieben von: Manfred Köhl
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Sonntag, den 13. Mai 2012 um 15:24 Uhr |
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- Die Ortsgemeinde Beuren/ Hw. ist bereits Mitglied. Ortsbürgermeister M. Köhl im Aufsichtsrat -
Das Energie-plus-Dorf Beuren/Hochwald ist eines der ersten Projekte der Trierer Energiegenossenschaft. Sie soll nun mit Beteiligung der Bürger regenerative Energien in der Region fördern und umsetzen.
Die Region Trier komplett durch regenerative Energien mit Strom zu versorgen, das ist das Ziel der ersten Trierer Energiegenossenschaft (Treneg). Gegründet im September 2011, startet sie nun richtig durch. Die 25 Gründungsmitglieder, unter ihnen die Volksbank Trier, die Stadtwerke Trier und der Verein Lokale Agenda 21 (LA 21) Trier haben die offizielle Eintragung als Genossenschaft beantragt. "Die Genossenschaft ist die beste Form des Unternehmens, weil alle gleichberechtigt und am Erfolg beteiligt sind", sagt Horst Schreiber, Vorstand der Volksbank Trier. Bisher hat die Treneg vor allem Bürgersolarkraftwerke unterstützt, wie etwa die Photovoltaikanlage auf einer Fläche des Schulzentrums Mäusheckerweg in Trier. Aktiv kann sie erst werden, wenn sie eine eingetragene Genossenschaft ist. Die Idee dazu kommt aus der LA 21, die durch den Vorsitzenden Prof. Dr. Bernd Hamm vertreten wird. Für ihn ist Energie ein "Schlüsselelement, um Bürgerbeteiligung zu fördern und zu fordern". Denn nicht nur der Umweltschutz, der mit den erneuerbaren Energien einhergeht, spiele eine Rolle, sondern auch die Möglichkeit, Geld in Zeiten niedriger Zinsen gewinnbringend und vor allem "sauber" anzulegen. Laut Treneg ist eine Rendite von jährlich bis zu vier Prozent über 20 Jahre möglich. Ein Anteil der Genossenschaft kostet 500 Euro. Jeder Bürger kann beliebig viele davon erwerben. "Wir möchten aber auch Handwerksbetrieben eine interessante Investitionsmöglichkeit bieten", sagt Hamm. Eines der ersten Projekte der Trierer Energiegenossenschaft ist das Energie-plus-Dorf Beuren, wo auf einer Fläche von 75 Hektar bis Ende 2013 14 Windkraftanlagen gebaut werden sollen. Dabei kann eine der Windkraftanlagen circa 1000 Menschen mit Strom versorgen, das entspricht dem kompletten Ort. Die Überschüsse werden in das Stromnetz eingespeist. "Wir müssen uns allerdings beeilen, damit wir noch von den höheren Einspeisungspreisen profitieren", sagt Manfred Köhl, Ortsbürgermeister von Beuren/Hochwald - auch die Gemeinde hat sich an der Genossenschaft mit zwei Anteilen von jeweils 500,-- € beteiligt.
"Für ländliche Gebiete ist das eine große Chance. Sie werden durch die zukünftige, flächendeckende Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien sehr attraktiv", merkt Hamm an. Für die Stadtwerke Trier sitzt Marc Steinert im Vorstand der Genossenschaft. Er ist dort vor allem für die technischen Projekte und deren Umsetzung zuständig. Der Diplom-Ingenieur hält die Initiative auch für einen wichtigen Beitrag zum Wirtschaftsstandort Trier, da etwa durch den Bau von Windkraftparks neue Arbeitsplätze entstünden. Die Genossenschaft hat schon mehr als 60 Interessenten für eine Beteiligung gewonnen. Am Dienstag, 12. Juni, um 17.30 Uhr ist außerdem eine Informationsveranstaltung der Treneg zu ersten Projekten in der Volksbank Trier, Herzogenbuscherstraße 16-18. Weitere Infos zur Treneg: Ansprechpartner ist Zeljko Brkic, Telefon 0651/9917754, E-Mail:
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Endausbau der Straßen im Beurener Neubaugebiet bis zum Herbst |
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Geschrieben von: Willi Seimetz
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Sonntag, den 06. Mai 2012 um 04:36 Uhr |
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Gemeinde bezieht Anlieger in Entscheidung mit ein
Vor gut 30 Jahren hat die Gemeinde das Neubaugebiet „Hinter der Schule” begonnen und insgesamt 970000 € investiert. Davon kam zwar der größte Teil durch die Grundstücksverkäufe und Anliegerbeiträge wieder herein, aber nicht alles, da den Bauwilligen attraktive Grundstückpreise angeboten werden sollten. Nun sind fast alle Grundstücke bebaut, und jetzt warten die Straßen Zum Härengarten, Zum Bienenecken und die Verlängerung der Bergstraße auf den Endausbau, über den die Straße Zum Rosengarten bereits verfügt. Alle Anlieger dieser Straßen waren vor der Ratssitzung am Dienstag, dem 24. April, zu einem Bürgergespräch eingeladen, denn Ortsbürgermeister Manfred Köhl und die Gemeinderatsmitglieder wollten deren Meinung dazu hören, ob die Gehwege im Härengarten und in der Bergstraße weitergeführt werden sollen. Schließlich wurde beschlossen, dass der Bürgersteig im Härengarten weiter ausgebaut wird. Diese Straße direkt hinter der Schule soll den Kindern aus dem gesamten Neubaugebiet als sicherer Schulweg dienen. In der Bergstraße wird der Gehweg jedoch nicht verlängert. Dies führt zu einer Reduzierung der Anliegerbeiträge um 1,40 € pro Quadratmeter, bezüglich der Restflächen sind aber Verträge notwendig. In der Straße Zum Bienenecken wird so verfahren, wie es bei der Planung vorgesehen war. Auch hier werden wegen der gemeindeeigenen Streifen entlang der Straße Nutzungsverträge geschlossen. Da hier, ähnlich wie in der Bergstraße, Versorgungsleitungen von Telekom und RWE liegen, dürfen darauf keine Mauern oder Zäune errichtet oder Hecken gepflanzt werden. Das Hermeskeiler Ingenieur-Büro Fuchs wurde mit der weiteren Planung und der Ausschreibung der Arbeiten beauftragt, die bis Ende Oktober abgeschlossen sein sollen. Das gleiche Büro bekam auch den Auftrag, den Abriss des von der Gemeinde erworbenen Hauses neben dem Bürgerhaus und die Tiefbauarbeiten für die Gestaltung des dabei entstehenden Platzes auszuschreiben. Hier ist eine Parkfläche für das Bürgerhaus vorgesehen. Unter Einschluss des Wendelinus-Brunnens soll ein homogener Platz entstehen, der auch Festlichkeiten ermöglicht. An den ermittelten Kosten von rund 120000 € beteiligt sich das Land mit 45000 €. Die gleiche Summe hat Mainz für die energetische Sanierung des Bürgerhauses im nächsten Jahr zugesagt. Nach einigen Beschlüssen wegen kleinerer Baumaßnahmen, wie dem Vergießen der Risse in den Gemeindestraßen, überraschte der Ortsbürgermeister die Ratsmitglieder mit der erfreulichen Nachricht, dass der Forsthaushalt 2011 nicht mit einem Überschuss von geplanten 22000 € geendet hat, sondern auf Grund der guten Holzmarktlage mit 57800 €. |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 06. Mai 2012 um 04:43 Uhr |
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Wer will fleißige Biber sehn |
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Geschrieben von: Willi Seimetz
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Sonntag, den 06. Mai 2012 um 04:30 Uhr |
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… der muss in die Kita Beuren geh`n.
Unter dem Thema „Die Restaurierung eines Bauwagens zur Förderung der Personalkompetenz von Kindergartenkindern“ haben 6 Mädchen der Gruppe „Rumpelstilzchen“ im Alter von 4-6 Jahren den vorhandenen Bauwagen renoviert.
Anlass dafür war das Projekt der Berufspraktikantin Sarah Lorscheider aus Beuren, die seit dem
1. August 2011 in der Einrichtung arbeitet. Frau Lorscheider begann ihren Werdegang bereits 2008 im Kindergarten Adolph Kolping Hermeskeil und hat nach 3 jähriger Ausbildung ihr Berufsziel der Erzieherin fast erreicht. Angefangen hat das Projekt mit der Themenfindung. Im Anschluss an die kürzlich beendeten Umbau- und Anbaumaßnahmen soll nun auch das Außengelände wieder attraktiv für die Kinder gestaltet werden. Bei einer Begehung des Außengeländes fiel den Kindern auf, dass der Bauwagen nicht mehr „so schön“ aussieht. Die Kinder waren sofort begeistert und freuten sich, da sie die Umgestaltung selbst in die Hand nehmen durften. Tatkräftige Unterstützung bekamen sie von Herrn Schneider aus der Schreinerei Beuren und seinen Mitarbeitern. Für die Kinder ein großes Highlight war der Besuch in der Schreinerei, wo sie auch selbst handwerklich tätig werden durften. Von Herrn Schneider bekamen die Kinder je ein Holzstück, aus welchem sie im Kindergarten eine Garderobe fertigen sollten. Dies diente zum Erwerb des Schreinerführerscheins, Voraussetzung für das Arbeiten am Bauwagen. Nachdem die Kinder die Farben für den Bauwagen ausgesucht hatten, ging es endlich los: Es wurde geschliffen, gestrichen, gehämmert und gebohrt.
Jedes Kind ist in dieser Zeit für sich ein Stück weit „gewachsen“. Denn sie haben gemerkt: „Ich schaffe was, ich kann was“. Gefördert wurden in dem Projekt sowohl das Selbstbewusstsein, die Hilfsbereitschaft und die Rücksichtsnahme als auch Ausdauer, Motivation, Kreativität und die Phantasie der Kinder.
Der 21.4.12 war der „große Tag“ der fleißigen Biber, wie sich die Projektgruppe nannte. Alle Eltern der Gruppe Rumpelstilzchen waren herzlich eingeladen, den „neuen,alten“ Bauwagen zu bestaunen. Stolz präsentierten die Kinder ihre Arbeit und hatten bei „Bibertee & Bibersuppe“ einen tollen Tag, auch wenn das Wetter ziemlich durchwachsen war.
Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung und Spenden geht an: Schreinerei Schneider Beuren, einen Farbhandel aus Trier, Baustoffe Breit Pölert, die Einrichtung Kita Beuren und die vielen anderen tollen Helfer. Einen besonderen Dank auch an die Praxisanleiterin Marie Riedel, die Frau Lorscheider tatkräftig bei allen Arbeiten unterstützt hat.

ax( v. l.) Sarah Lorscheider und „die fleißigen Biber“ Joelle, Angelina, Leonie, Helena, Cinzia & Emily
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Verträge für Beurener Windpark unterzeichnet |
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Geschrieben von: Willi Seimetz
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Sonntag, den 06. Mai 2012 um 04:20 Uhr |
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Ein weiterer Meilenstein
Seit mehr als zehn Jahren kämpft der Beurener Ortsbürgermeister Manfred Köhl, mit voller Unterstützung des Gemeinderates, für die Errichtung von Windrädern. Vor einiger Zeit hat sich der Rat aus fünf Anbietern die Stadtwerke Trier (SWT) als Partner ausgewählt, um die Wertschöpfung in der Region zu halten. Die Gemeinde will eine rund 75 ha große Fläche direkt westlich der Autobahn an die SWT verpachten, die darauf sieben Windräder mit 135 m Nabenhöhe errichten und dafür im Durchschnitt 350000 € Jahrespacht zahlen wird.
Am Donnerstag, dem 19. 4. 12, erfolgte im Bürgerhaus die feierliche Unterzeichnung der Verträge mit der SWT und dem Projektentwickler Dr. Uwe Seher. Ortsbürgermeister Köhl konnte dazu den Gemeinderat, SWT-Chef Dr. Olaf Hornfeck, dessen Mitarbeiter Rudi Schüller, Daniela Dietz und Heiko Bollig, Prof. Bernd Hamm, Revierleiter Jürgen Jacoby und Bürgermeister Michael Hülpes begrüßen. „Nach der Befreiung von der Kernzone des Naturparks durch die SGD Nord wegen des Dauerlärmpegels der Autobahn hat uns die furchtbare Katastrophe von Fukuschima jetzt so weit gebracht, dass wir diese Verträge schließen können”, sagte Köhl, „die Verpachtung stellte für uns das geringste Risiko dar, wir haben aber später die Möglichkeit einer Beteiligung im Rahmen einer Energiegenossenschaft. Auch besteht die Möglichkeit einer Erweiterung des Windparks Beuren/Hw. durch die Landesforsten.”
Dr. Hornfeck bedankte sich für „die guten Worte der Partnerschaft”, versprach, auf die Wünsche der Ortsgemeinde einzugehen und die Energiewende vor Ort mitzugestalten. Dr. Seher lobte das „sehr transparente Vertragswerk” und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wenn die notwendigen Gutachten fertig sind, wird das öffentliche Verfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz eingeleitet. Dr. Seher hofft auf eine zeitnahe Umsetzung und die Erteilung des Baurechts im nächsten Jahr. Dem schloss sich Bürgermeister Hülpes an, der die Änderung des Flächennutzungsplanes der VG vorantreiben will. Er gratulierte der Gemeinde dazu, „auf die Zielgerade eingebogen zu sein”. In Windparks sieht er für die Gemeinden die Chance, durch die Verbesserung ihrer Infrastruktur attraktiver zu werden, z. B. durch den Ausbau der Kindergärten oder des Fremdenverkehrsangebotes, und er schaut deshalb mit Optimismus in die Zukunft. Diesen Optimismus teilt Ortsbürgermeister Köhl, denn durch die Pachteinnahmen kann Beuren in drei Jahren schuldenfrei sein und dazu noch Geld für notwendige Investitionen haben.

Vertragsunterzeichnung durch (v. l.) Dr. Seher, Manfred Köhl und Dr. Hornfeck. Dahinter (v. l.) CDU-Fraktionschef Harald Schmitt, Prof. Hamm, Jürgen Jacoby, Michael Hülpes, Daniela Dietz, Rudi Schüller, Heiko Bollig und SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Konradt.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 06. Mai 2012 um 04:29 Uhr |
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